Verrückte erste Tage in Deutschland

Wir sind wieder da!

Wir sind wieder zurück in Deutschland gelandet – voller tiefer Eindrücke, die Begegnungen mit einzigartigen Menschen, Landschaften und Kulturen bei uns hinterlassen haben.

Neun Monate in einer anderen Welt hinterlassen Spuren … vielleicht ist das Ankommen sogar schwerer als das Wegfahren …

Ja, unser geliebtes Reisedasein ist nun zu Ende … Die Badelatschen können beim Duschen weg bleiben, es gibt heisses Wasser, es ist sauber, es ist KALT!, der Magen krampft beim Fleisch-und Salatkonsum, … Schokolade, Leberwurst und Käse wohin man sieht … Die Wiedersehenseuphorie ist riesig – wir freuen uns so alle zu sehen! Plötzlich stehen wir aber vor viel zu vielen Kartons mit Kleidung, Schuhen, Krimskrams … viel zu viel von allem und man greift doch wieder zu den ungebügelten Sachen aus dem vertrauten Rucksack … damit sind wir doch auch ausgekommen! … man braucht wohl bald wieder Handies,… und Uhren, (und Schminke:-) … Zeit?! gibts in Asien mehr …, aber auch so viel Schönes!!! Familie und Freunde, die sich so freuen!!!Die Hochzeit der besten Freundin! …und ein neues Baby im Freundeskreis! … ein spannendes neues Leben vor uns …

Unterwegs erlebten wir, wovon wir träumten: ein neues Lebens-und Zeitgefühl, unfassbare Momente und Abenteuer. Wir sind sehr dankbar so vielen Menschen, sind noch immer die Alten, aber irgendwie neu … haben so viele neue Weisheiten, die aber verständlicherweise keiner hören möchte … vielleicht aber eine – eine die jeder kennt … LEBE DEINEN TRAUM, DENN DU HAST NUR EIN LEBEN …!

Danke allen lieben “alten” und “neuen” Freunden für die Neugier auf unseren Seiten! Und: Es ist egal wohin Du reist – wichtig ist mit wem …

uli und moni

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paradiesische Grüße!

Es hat sich mal wieder lange nichts getan auf zirndorf-a.de … aber wir sind sooooo beschäftigt, dass wir kaum dazu kommen … verschlungen vom Paradies … trotz aller Warnungen vom satanischen Apfel genascht … und der Insel total verfallen … wer uns wiedersehen möchte muss uns holen!!!
liebste Grüße und Sonnenschein!
Wanderer

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Mister Uli und Mister (!) Moni in Moni…

Uhjujujuj! Ist das alles aufregend hier!!!Von Denpasar hatten wir einen Flug gebucht -
in den Osten Indonesiens … mit der Fluggesellschaft Merpati … klang alles sehr vernünftig,
wir wurden sogar auf unserem indonesischen Handy angerufen, dass der Flug 2 Stunden
früher geht … “Guter Service”, dachten wir zuerst … dann aber “komisch! später ist normal- früher nicht!” In meiner Ex-Flugbegleiter-Neugier fragte ich in einem Reisebüro nach … die Antwort war recht unbeeindruckt “Ahhh, Sie fliegen mit Merpati? Ja, die haben wahrscheinlich ihren Flugplan geändert, weil sie gestern einen Crash hatten.” PUNKT … mehr nicht … “Wie einen CRASH?????!!!!!!….” “Ja, aber nur auf Papua. Nix Schlimmes, keiner tot.” …”Acha, na dann.” Am gleichen Abend ist uns eine Zeitung in die Hände gefallen – mit einem in der Mitte in zwei Teile zerbrochenem Merpati-Flugzeug auf Papua … Dementsprechend nervös war ich am nächsten Tag. Uli nicht. Als wir dann auch noch erfahren haben, dass unser Flug nicht mehr Nonstop ist wie gebucht, sondern mit Zwischenlandung auf der Insel Sumba, weil Merpati ja nun ein Flugzeug weniger hat, hab ich mal kurz die Nerven verloren … noch mehr Starts/Landungen! Wir sind gut angekommen, sonst könnte ich nicht mehr schreiben … war aufregend, aber nach dem ersten Start und der ersten Landung hab ich dem Flugzeug und meinem Lieblings-Merpati-Kapitän vollends vertraut. Uli war schon von Anfang an guter Dinge.

Heile angekommen!!

Flores!!! So heisst die Insel auf der wir gerade sind! Flores ist wunderschön, grüner als grün, sehr bergig, hat sehr viele Vulkane (Kelimutu haben wir bestiegen),sehr wenige Touristen, bezaubernde Dörfer, klasse Kinder, ist überwiegend katholisch, gängige Namen hier: Maria, Johannes, Theresia, Tobias, Felix … Katholisch zu sein kommt hier sehr gut an! Männer tragen hier seeehhr lange Macheten. Flores hat einsame weisse Pudersandstrände, riesige Muscheln, super freundliche Menschen … auf Flores ist Uli der Mister , aber die Moni auch … auf Flores kann man unglaublich schnorcheln – von Kapitän Ghanis Boot aus mitten im Meer an Korallenriffen …

Capt. Gahni und ich

Auf Flores haben wir noch mehr Bahasa Indonesia sprechen gelernt! Hier ist Moni die Ratu (Königin) über ihr eigenes Dorf – MONI!!!! Wir haben uns mal umgesehen, was das Volk hier so macht … den roten Teppich haben sie vergessen (oder er war zu teuer), aber ansonsten haben bei unserem königlichen Spaziergang durch die Ländereien alle gewunken und “HEEELLLLOOOOO MIIIIISTER!!!” geschrieen … (na ja, wir müssen ein bischen mehr in Bildung investieren)…

Moni in Moni

Flores also, wunderschön und beeidruckend! Da muss man über den nachmittäglichen Regenzeit-Regen hinweg sehen! …drüber hinweg riechen geht nicht mehr … so ein Rucksackinhalt kann bei viel Regen ganz schön stinken! … liebste Grüße von Stinki-Uli und Moni (Mädchen und Königinnen stinken nicht!) …

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.. ist es Australien?!..oh nein, es ist Bali!

Von unserem schönen Batu Karas, wo wir länger geblieben sind, sind wir mit Bus und Zug in die sympathische Stadt Yogyakarta gefahren. Wir hatten übersehen, dass Ostern war (selbst wenn wir dran gedacht hätten, hätten wir nicht gedacht, dass es auf einer muslimischen Insel was ausmacht…) … und so waren sämtliche Betten in der ganzen Stadt an Karfreitag ausgebucht. Wir sind also wie Maria und Josef an Weihnachten stundenlang auf der Suche nach einer Bleibe durch die Stadt gezogen und mussten schliesslich nicht im Stahl übernachten, sondern mal ein bischen teurer. (mit Pool, wo alle Kinder um 6.00 Uhr morgens lauthals plantschen … denn tagsüber kommt die Sonne und vor der muss man sich ja verstecken um nicht dunkel zu werden!)

Yogyakarta ist eine Stadt, die einfach schön ist. Eine so angenehme und unaufregende Stimmung, viele nette Menschen, schön zum Umherstreifen. Von hier aus haben wir den ersten Vulkan unseres Lebens bestiegen!!! Mount Merapi in Zentraljava – einer der aktivsten Vulkane in Indonesien. Um rechtzeitig zum Sonnenaufgang am Gipfel zu sein, mussten wir schon um 00.30 nachts los laufen, um die 1500 Höhenmeter zu bewältigen.

Merapi am Morgen

Es war eine sehr anstengende und steile Nachtwanderung mit Taschenlampen – 4 Stunden hoch und später 3 Stunden zurück, aber jeder Schritt hat sich gelohnt! Wir haben mittlerweile so viele Sonnenaufgänge in so vielen Ländern gesehen, aber der Sonnenaufgang hier zählt mit zu den Schönsten!

Vor einigen Tagen sind wir in Bali angekommen. Wir haben eine sehr nette Unterkunft in Legian gefunden und haben uns im Süden Balis mit dem Motorrad umgesehen. Der Verkehr und die Hektik in Kuta/Legian usw. ist leider überhaupt nicht nach unserem Geschmack und hat uns sogar schlechte Laune gemacht. Uluwatu und die anderen Strände im Süden sind zwar sehr hübsch, das Wasser türkis, aber Südbali hat ein riesen Müllproblem, das wir hier auf der Traumurlaubsinsel nie erwartet hätten! Ausserdem wird man an vielen Ecken unberechtigterweise abgezockt (die böse Polizei lässt NUR Touristen zahlen!), was sehr ärgert. Sicherlich ist der Norden Balis sehr viel schöner und weniger stressig, sicher gibt es dort Vieles zu entdecken, aber wir haben uns entschieden Bali zu verlassen.

Wir sind für vier Tage auf eine kleine Insel in der Nähe von Bali umgezogen – Nusa Lembongan, die sehr viel ruhiger ist, die erwarteten Traumstrände und sauberes, türkisfarbenes Wasser hat. Schöne entspannte Tage beim Baden, Surfen, Schlemmen, Lesen, Inselerkunden …

Devils Tear

Heute sind wir als Zwischenstation nochmal für einen Tag in Bali – auf den zweiten Blick ist es schon viel schöner…wir freuen uns auf den dritten :-) Morgen gehts in den Osten!

verschwitzte Grüße vom Mr. Bintang Zakel & liebe Grüße von der Moni (Mädchen schwitzen nicht…)

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In der Gallery gibts NEUE Bilder!!!

Sonnige Grüße aus Indonesien,

genießt den Frühling und die Sonne.

Der Uli

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Thailand/Malaysia/Indonesia …

Lang hat sich nichts mehr getan auf zirndnorf-a.de … dafür umso mehr bei uns im reelen Reisen! Obwohl unsere bisherige Art überland zu Reisen, also mit Zug, Bus, Jeep, Motorrad, Scooter, Tuc-Tuc, Rikscha, Boot, Truck, auch mal zu Fuß … oder was auch immer, viel spannender und authentischer ist, weil man sich jeden Kilometer, den man zurücklegt erkämpft, erschwitzt, erfragt, ersucht, am eigenen Hintern spürt … und die Entfernung der zurückgelegten Strecke so richtig fühlt … haben wir uns dafür entschieden unseren Popos Südthailand zu ersparen und haben einen riesen Sprung gemacht – von Chiang Mai nach Kuala Lumpur – mit Air Asia.

In Kuala Lumpur hatten wir richtig Stress!!! …also falls wir noch sagen können was Stress ist … Visa-Run im wahrsten Sinne des Wortes. Kreuz und Quer durch die große Stadt und wieder zurück, einsteigen, aussteigen, wieder kommen … und das gleiche nochmal und wieder zurück … So einfach es war Visa in den bisherigen Ländern zu bekommen, so schwierig war es in der indonesischen Botschaft in Malaysia. Wir mussten getrennt voneinander ein 15-minütiges Interview absolvieren (”Was machen Sie zu Hause? Wo lebt Ihre Familie? Wollen Sie wieder zurück?…NATÜRLICH!!!:-) DreiT age und einige Großstadt-West-Fastfoodmahlzeiten später sind wir stolze Besitzer zweier Visa geworden für das Land auf das wir uns schon sehr gefreut haben!

Unsere Immigrationsstelle in Indonesien war der kleine Flughafen in Bandung auf Java, wo sich Uli als einziger einer strengen Körperkontrolle unterziehen lassen musste … Schuhe aus, Arme vorzeigen usw … (scheinbar sieht er so wild aus) … ICH könnte schmuggeln, kein Problem!!! Indonesien und wir, das ist mal wieder Liebe auf den ersten Blick! Schon nach einer Stunde in Indonesien, auf unserer ersten langen Busfahrt hatten wir ganz viele Freunde, die Musiker im Bus, die Süßskramverkäufer, die Frittiertes-Verkäufer, der Fahrer und der Schaffner und viele viele nette Mitreisende. Dank Facebook, das seit einem Jahr die Jugendlichen in Indonesien erobert hat, haben wir nun auch da ganz viele neue Freunde!

Java ist so grün!!! Nachdem es in Thailand, Laos und Kambodscha sehr trocken war, sind wir wahnsinnig beeindruckt von der so ganz anderen Natur und dem dichten grünen Dschungelwald überall. Wir haben zwei wunderschöne Wochen in Pandangaran und Batu Karas am Meer verbracht. Uli war jeden Morgen bei Sonnenaufgang und jeden Nachmittag surfen, ich bin mir noch nicht sicher, ob das meine Sportart werden wird … wahrscheinlich nicht … aber in Batu Karas gibt es auch genug Beschäftigung für Nichtsurfis. Wir waren Bodyraften im Green Canyon, dem grünesten Fluss in dem grünesten Dschungel, den wir jemals gesehen haben … wurden von unserer Mam Puh in unserem Lieblings-Esswarung mittags und abends verwöhnt, wobei wir nur hinkommen mussten und MAKAN (Essen) sagen mussten und sie hat das beste und günstigste Essen für uns gezaubert … jeder im Dorf wusste unsere Namen, weil nicht viel Auswahl an Touristen und so hatten wir immer jemanden zum quatschen in der Nähe, … wir wurden zu einer Privatparty eingeladen und fanden uns wieder in einer “Karaoke-Hostessen-Bar” … und irgendwann mitten auf einer Landstraße, mitten im Nichts, weil der Gastgeber noch in ein Hotel wollte, mit einer jungen Dame, und so mussten wir für die letzten 10 Kilometer einen Lastwagen anhalten, der uns auf der Ladefläche mitgenommen hat … und wir haben schon ganz viel Bahasa Indonesia gelernt, weil es wohl in entlegenen Regionen auf den Inseln auf die wir noch weiter wollen von Vorteil sein wird … in diesem Sinne – Semoga berhasil, Ihr Lieben, Selamat malam und geniesst den Frühling, der wohl endlich in Deutschland angekommen ist!!!

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…bei den sieben Zwergen…

Nach ueberwundenen Nachtmarkt-Lecker-Essen-Magenturbulenzen und Hauptstadt-Klimaanlagen-Erkaeltungen konnten wir die schoene, gemuetliche Stadt Luang Prabang geniessen … Stadterkundungen, kulinarische Genuesse, Fotogalerien, Maerkte und “Moenchsfuetterung” bei Sonnenaufgang.

Als letzte Station in Laos haben wir uns einen entlegenen Winkel im Nordosten ausgesucht, per 8-Stunden-Bootsfahrt auf dem Mekong zu erreichen … was wir in Asien aber gelernt haben: “Es laeuft immer anders als man denkt, aber immer wird alles gut!” … und so war der Mekong leider (seit 30 Jahren das erste Mal) so wasserarm, dass keine Boote fahren konnten. Blieb also nur die beschwerliche Fahrt ueber Land, die aber zu einem tollen Erlebnis wurde.  Mit einem Bus, der bergab den ersten Gang als Bremse benutzen musste (10 kmh), dem Dach voll gepackt mit Gepaeck, Gemuese und einem Mann, der regelmaessig Plastikstuehle runter reichte, wenn die Sitzplaetze nicht mehr ausreichten, stolperten und huepften wir auf unbefestigten Staubstrassen wunderschoene Berglandschaften entlang. Bei solchen Fahrten entwickelt sich immer bei einheimischen Fahrgaesten (ist in jedem Land aehnlich) eine Art “Gemeinschaft auf kurze Zeit” und sie kuemmern sich gegenseitig umeinander  und bemerkenswert auch um ihre beiden weissen “Falangs”, bieten Essen an, Wasser, diskutieren unsere Weiterfahrt und manchmal entscheiden sie die Weiterfahrt auch fuer uns, falls wir gar keine Ahnung haben wo es weiter geht.

Die zweite Haelfte der Strecke konnte nur mit Jeeps befahren werden und so sassen wir drei lange, heisse und sehr staubige Stunden auf der Ladeflaeche eines Pickups, vermummt wie Al-Qaida-Terroristen um die Staubwolken nicht einzuatmen. Braun-schwarz vor Dreck und Sand kamen wir an unserem Traumziel an – hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwergen (nein, vielen Laoten, aber reimt sich nicht). Kein Internet, kein Fernsehen, keine Touristen. Herrlich. Dafuer aber Monica, eine einzigartige Oesterreicherin, die hier in das wunderschoene Niemandsland ausgewandert ist und ein kleines Guesthouse mit vier Zimmern hat. Wir wohnten 8 Tage bei ihr, zusammen mit 6 Hunden, 2 Katzen und fuehlten uns wie zu Hause – ganz weit weg von zu Hause. Bei Monica gabs (Kaese!!!) und Gulasch mit Knoedeln (hat Uli gekocht!). Wir waren in kleinsten Doerfchen; ich bin auf einem Elefanten geritten (ohne Sattel) der mich angespuckt hat; wir haben das laotische Lebenstempo (oder die Lebenslangsamkeit) angenommen, haben gelesen; entspannt; Karten gespielt; uns massieren lassen und an einem beeindruckenden buddhistischen Fest teilgenommen bei dem Moenche gewaschen wurden (schwer vorstellbar, muessen wir erzaehlen). Fast waeren wir noch laenger geblieben in diesem bezaubernden, ruhigen Tal wenn unser Visum nicht ausgelaufen waere … Die 2-taegige Fahrt nach Thailand verlief aehnlich staubig, kurvig und huepfend aber unvergesslich.

Vor etwa einer Woche sind wir in Chiang Mai angekommen, wieder eine grosse, zivilisierte Stadt, die aber trotzdem ihren traditionellen und einheimischen Charme behalten hat.

Aktuell sind wir mit einem tollen Motorrad, kleinem Gepaeck, diesmal zwei gelben Helmen im Norden Thailands unterwegs … der kurvige Weg (762 Kurven!) von Chiang Mai nach Pai ist atemberaubend schoen und im Bungalow in Pai hats uns auch sehr gut gefallen. Heute sind wir (nach bestimmt 1000 Kurven!) in Mae Hong Son angekommen … ich wiederhole mich, aber es ist sooo schoen! Uns gehts so gut und wir hoffen, dass es Euch allen auch sehr sehr gut geht! Druecken Euch alle aus Thailand!!!

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Sabaai-dii (hello) Laos

Am 03. Februar haben wir die Grenze Thailand – Laos in Chong Mek überquert. Es ist jedesmal ein spannendes Gefühl die Grenze zu Fuß zu passieren…Passkontrolle, Stempel, Stempel, sehr ernste Blicke der Beamten, noch ein Stempel, Visum bezahlen, warten … zum nächsten Häuschen, irgendeinen extra Dollar bezahlen (Sonderzeitenzuschlag, weil Mittagszeit, oder so…manchmal weiss man das nicht…ist halt so), Stempel, noch ein Stempel…und dann ist man da – in einem Land, das wieder völlig anders aussieht.

Der König und der Träger Unser Transport

In Pakse im Süden von Laos haben wir uns noch mehr Freiheit als bisher verschafft, haben den größten Teil unseres Gepäcks im Hotel gelagert, einen 100cc-Turbo-roten-Blitz-Scooter gemietet, zwei wie immer schnittige Helme, Gepäck drauf geschnallt und sind 6 Tage durch Südlaos gefahren. Es war toll! Einfach bleiben wo es einem gefällt, unabhängig sein von Bussen und anderen Transportmitteln und durch kleine Örtchen und Dörfchen im Bolaven Plateu ziehen. Das “richtige” Laos ist noch immer für 80 Prozent der Bevölkerung das Dorfleben und so waren die 6 Tage wie Urlaub auf dem Bauernhof. Wir haben im Bambushüttchen bei Dorfleuten im Hof übernachtet, inmitten von Hühnern, Kühen, Schweinen und Hunden. Südlaos ist ein Wasserfallparadies und wir waren ganz viel schwimmen in glasklaren Flüssen mit vielen einheimischen Kindern. Natürlich immer ganz gesittet – nicht im Bikini, sondern im Sarong eingewickelt.

The Boys and Me

Laos ist wieder ein Land, indem ein Bussi in der Öffentlichkeit einem Porno gleicht und die Mädels in hysterisches Kichern verfallen; Laos ist auch wieder ein Land indem man uns “Falang” (so nennt man hier Ausländer) hinterherruft und winkt; … Südlaos ist sehr heiss; Die Laoten sind wahnsinnig entspannt im Vergleich zu ihren Nachbarn; Laos hat eine sehr schöne Hauptstadt – Vientiane, die aber auch eine französische Hauptstadt sein könnte; Laos hat den besten Kaffee der Welt; Laos hat wahnsinnig freundliche Menschen; Laos ist sehr langsam (max. 30km/h); Wir sprechen schon 6 Wörter Lao; Laos hat die Partystadt Vang Vieng, über die man sich selbst ein Urteil bilden muss…

auch das....

Nun sind wir in Luang Prabang angekommen, haben einige Tage im Bett verbracht (Erkältung, Magendarm von allem etwas…) geht aber wieder gut und wir schicken Grüße!!!

… Fotos kommen (wie der Uli auch immer) ein bischen später :-)

HAHA…..

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Sänkss you Cambodia!

Auf der paradisischen Insel haben wir Marc aus Frankreich und seine Freundin Monika aus Polen kennen gelernt. Marc lebt in Phnom Penh, der Haupstadt Kambodschas und hatte uns angeboten uns (sein) Phnom Penh zu zeigen…und so verbrachten wir mit den beiden 3 sehr schöne und interessante Tage in Phnom Penh. Neben sehr lustigen Erlebnissen und kulinarischen Festen haben wir auch vieles über die Geschichte Kambodschas erfahren und ein Foltergefängnis (Tuol Sleng Museum) besucht. Die kambodschanische Vergangenheit mit dem Khmer Rouge Regime ist ähnlich der europäischen Geschichte im dritten Reich sehr traurig und erschreckend.

Es gibt über Kambodscha, das auf jeden Fall eines der Länder ist, an die wir unsere Herzen verloren haben, so viel zu erzählen!!! Das ist hier in Kürze gar nicht möglich…Kambodscha ist ein sehr armes Land und diese Armut ist sehr präsent, macht oft traurig und nachdenklich, man bekommt aber auch so viel Herzlichkeit und Lächeln entgegengebracht, immer wird gekichert, gelacht und Späßchen gemacht, sodass man dieses Land und seine Menschen sofort zu lieben lernt.

In Battambang haben wir in einem schönen abgeschiedenem Bungalow mit Familienanschluss gewohnt, sind mit Sambo – unserem lustigen Tuc Tucfahrer auf Motorrädern durch die Dörfer der Umgebung gedüst und haben uns das Alltagsleben angesehen, ich (Moni) habe versucht Reis anzupflanzen, was eine sehr glitschige und sehr anstrengende Arbeit ist, Uli hat geholfen Gemüse zu giessen, wir haben merkwürdiges aber immer sehr leckeres Essen probiert und sind mit dem einzigartigen Bambootrain der Einheimischen mitgefahren. Solche Orte halten uns immer länger fest als wir es uns vorher denken…

Bamboo Train

Siem Riep ist der Ort von dem aus man die Tempel von Angkor besuchen kann…die Tempel von Angkor (es sind hunderte Tempel) sind der Stolz aller Khmer und wunderschön! Angor Wat wird sogar als das achte Weltwunder bezeichnet und man glaubt, dass es weltweit das größte religiöse Gebäude ist…(war aber nicht unser Lieblingstempel) Man könnte in Angor Wochen verbringen und hätte noch nicht alles gesehen…wir haben dort 3 Tage (jeweils mit einem Tag Tempelpause) verbracht. Zwei Tage mit NOL, unserem Tuc Tuc Fahrer, der uns von Tempel zu Tempel gefahren hat und am dritten Tag alleine mit Fahrrädern in abgeschiedenen, verwilderten Tempelanlagen wo wir hier und da unsere Hängematten aufgehängt haben…

verwachsener Tempel

Da unser Visum nach 4 Wochen in Kambodscha abgelaufen war, mussten wir schweren Herzens weiter reisen. Unvergessen bleiben uns viele Menschen, die wir auf unserem Weg kennen gelernt und getroffen haben und die uns vieles über die Khmerlebensweise beigebracht haben…wir haben FAST einer Khmerhochzeit beigewohnt, die nur 10 Meter von unserem Hotelfenster statt gefunden hat…2 Tage lang! Angefangen wird um 6 Uhr morgens des ersten Tages mit Gesangsgebeten ins Mikrofon (Diskolautstärke, damit das ganze Dorf bescheid weiss), das dauert einen ganzen Tag…am zweiten Tag gehts wieder um 6.00 Uhr morgens los, die Gäste kommen, bringen Lebensmittel mit und es wird gekocht, Musik gemacht (IMMER Diskolautstärke!) und getanzt…allerdings nur bis 21 Uhr abends…die Besten, wie in jedem Land sind die Kinder…aber die Angkor Kinder sind die Schlausten: “prime minister from Germany is ANGELA SMERKEL!!!”

Wie die Kinder in Angkor Wat, sagen wir auch “Sänkss you!” Cambodia und freuen uns auf ein Wiedersehen!

Aktuell sind wir im Nordosten Thailands, in dem wenig bereisten Gebiet Isaan, was sehr schön ist…werden morgen in Laos einreisen und später wieder nach Thailand zurückkehren…liebe Grüße an Euch alle!!!

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Im Paradies…oder da wo der Pfeffer wächst

Über Phnom Penh, nach Sihanoukville im Süden Kambodschas – von dem wir dachten, dass es unsere Silvesterlocation werden würde (aber das dachten viele, deshalb waren Unterkünfte voll und teuer), sind wir am letzten Tag des Jahres 2009 im verschlafenen Städtchen Kampot gelandet. Ein Örtchen zum Gernhaben – ganz entspannte Atmosphäre, nicht viel los, ganz nette Menschen, ein paar Cafés am Fluss, alte französische Häuser, ein Buchladen, ein bunter Markt. Perfekt zum Nichtstun, Fahrradfahren und Entspannen. Wir hatten das ruhigste Silvester unseres Lebens, aber ein sehr schönes.

Pool ins neue Jahr

Dann haben wir unerwartet und ungeplant eine Paradiesinsel gefunden! Es gibt sie noch diese Inseln mit Bambushütten, Toilette im Wald, Dusche unter freiem Himmel mit Blick aufs Meer und Palmen! Perfekt! Hier sind wir gestrandet und für über eine Woche geblieben, haben das Paradies genossen…nichts als schwimmen, sonnen, lesen, in der Hängematte hängen, mit Hunden spielen, Krabben essen, die wir uns selbst aus dem Meer ausgesucht haben (mit Kampotpfeffer!), die Insel umrunden (3 Stunden), wieder schwimmen, lesen, essen, Eiskaffe trinken, vom Hahn geweckt werden, schnorcheln, sonnen, Hängematte, Sonne, Meer, nachts 1000 Sterne und fluoriszierendes Plankton im Meer,…Hängematte, essen, schwimmen, lesen, nichtstun, beim Einschlafen Wellenrauschen hören, entspannen, braun werden, Moskitos bekämpfen, träumen, nette Leute kennen lernen….Hängematte, Sand, Strand, Palmen, nichtstun……….

Unser Paradies Mein Leckerer Kumpel Mr. Crab

Nun sind wir wieder in der Zivilisation angekommen, es gibt wieder Strom (auf der Insel nur von 18.00 bis 22.00 Uhr), Internet und Verkehrsmittel – deshalb können wir Euch schreiben und Euch allen ein wunderschönes Jahr 2010 wünschen! Unser bisheriger Eindruck von Kambodscha ist sensationell und wir müssen uns beeilen noch ganz viel davon zu sehen, bevor unser Visum am 29.01. ausläuft….die Reise geht weiter…..

Fotos folgen…

Hier gehts gleich zur Gallery!


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